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Positionspapier

Von engagierten Jugendlichen aus der ganzen Region Aschach/Eferding im Frühjahr 2012 gegründet ist Sinn und Zweck des Kulturverein Aufschrei die Organisation kultureller Veranstaltungen (z.B. Konzerte, Workshops, Diskussionsabende…) zur Belebung der heimischen Kulturlandschaft. Ein wichtiges Anliegen ist uns dabei die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region, insbesondere junger Bands.

Weiters wollen wir mit Aufschrei eine Diskussionsplattform für Jugendliche und junge Erwachsene links der Mitte schaffen, um ihnen die Vernetzung und den Ideenaustausch mit Gleichgesinnten zu ermöglichen. Eines der essentiellen Ziele ist dabei stets die aktive Bekämpfung von Sexismus, Homophobie, Xenophobie und ähnlichen unhaltbaren Denkkonzepten. Zu diesem Zweck scheuen wir auch nicht davor zurück, gesellschaftlich brisante Themen in Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu aufzugreifen und zu behandeln.

Bei unseren Veranstaltungen wird großer Wert auf eine faire Preisgestaltung gelegt, was einerseits darauf zurückzuführen ist, dass wir der Meinung sind, dass Kultur für jedermann/jedefrau leistbar sein muss. Andererseits wollen wir dennoch die Künstlerinnen und Künstler bzw. Vortragenden gebührend für den Aufwand, den sie für uns betreiben, entlohnen.

Ein weiterer Vorsatz von uns ist es, wenn immer möglich, bei den Veranstaltungen hauptsächlich Lebensmittel aus regionalem und biologischem Anbau anzubieten.

Zusammengefasst

  • Organisation kultureller Veranstaltungen (z.B. Konzerte, Workshops, Diskussionsabende…) zur Belebung der heimischen Kulturlandschaft. Dabei wird Wert auf eine faire Preisgestaltung bei den Eintritten gelegt, weil Kultur für jede*n leistbar sein muss.
  • Förderung regionaler Künstler und Künstlerinnen, insbesondere junger Bands
    das Schaffen einer politischen Diskussionsplattform und die Vernetzung von jugendlichen und jungen Erwachsenen links der Mitte
  • das Verwenden von biologischen und regionalen Lebensmitteln bei den Veranstaltungungen, wo immer es möglich ist.
  • aktive Bekämpfung von Sexismus, Rassismus, Homophobie und ähnlichen Denkfehlern

Vergangene Veranstaltungen

  • Filmabende: „Der lange Arm der Kaiserin“, „Nur die Toten kehren heim“ (stets mit anschließendem Publikumsgespräch mit den Regisseurinnen)
  • Diskussionen: zur Wehrpflichtdebatte, zur Nationalratswahl, zur Landtagswahl (stets mit hochrangigen VertreterInnen aller politischer Lager)
  • ZeitzeugInnen im Gespräch: Erika Bezdíčková (KZ-Überlebende), Kurt Kann (Zeuge des ersten politisch motivierten Mordes in Österreich nach 1945)
  • Vortrag: Brauntöne (rechte Musikszene in OÖ)
  • Konzerte im Rahmen des jährlichen Festivals Aufschrei in der Tischlerei: Düsenfried and the Stuffgivers, Manuel Normal, Filou, Skaputnik, No Direction Home